Feministischer Block bei #Unteilbar

Eine Information des Deutschen Frauenrates

Der Deutsche Frauenrat hat den Aufruf zur Groß-Demonstration am 13. Oktober 2018 in Berlin  „#Unteilbar Solidarität statt Ausgrenzung – für eine offene und freie Gesellschaft“ mit vielen anderen Organisationen und Einzelpersonen erstunterzeichnet.

Für diese Veranstaltung wird ein Feministischen Block organisiert. Er steht unter dem Motto „Frauenrechte = Menschenrechte“ und soll der Ort sein, wo alle VerteidigerInnen von Frauenrechten und ihre UnterstützerInnen Präsenz zeigen können.

Den Aufruf finden Sie hier: https://www.frauenrat.de/wp-content/uploads/2018/09/Aufruf-Feministischer-Block-hoch.pdf

Helfen Sie mit, damit aus der groß geplanten Sache der demokratie-verteidigenden Zivilgesellschaft eine wirklich große Sache wird und Frauenrechte und Geschlechterdemokratie dabei hör- und sichtbar zur Sprache kommen.

Wir danken Ihnen fürs Mitmobilisieren und freuen uns über Ihre Verstärkung des Feministischen Blocks am 13.10.

„Der Zornige Kaktus 2018“: Stimmen Sie jetzt ab!

zum vierten Mal verleiht TERRE DES FEMMES (TDF) im August 2018 den „Zornigen Kaktus“ für besonders frauenfeindliche Werbung.

Innerhalb von 6 Wochen wurden dafür fast 100 Vorschläge eingereicht! Eine tolle Resonanz, die aber gleichzeitig zeigt, wie stark frauenfeindliche Werbung immer noch in unserer Gesellschaft verbreitet ist.

Die Expertinnen-Jury, bestehend aus Inge Bell (stellvertretende Vorstandsvorsitzende TDF), Christa Stolle (Bundesgeschäftsführerin) und den ehrenamtlichen Mitfrauen Kaja Holland und Astrid Warburg-Manthey, hat aus den zahlreichen Einsendungen drei preiswürdige Kandidaten ausgewählt.

Nun brauchen wir Ihre Unterstützung:
Bis zum 5. August haben Sie die Chance, sich für einen der drei Vorschläge auf der TDF-Homepage zu entscheiden.
Geben Sie Ihrem Favoriten Ihre Stimme und helfen Sie uns, die frauenfeindlichste Werbung für dieses Jahr zu ermitteln!

Wir freuen uns über Ihr Engagement.

Vielen Dank!

Wettbewerb „STARKE FRAUEN“ der Gedenkstätte KZ Osthofen

Im Rahmen der Ausstellung „NICHTS WAR VERGEBLICH“ – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Für Jugendliche und Erwachsene – 24. Januar bis 6. April 2018

Zum Stichwort „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ fällt häufig der Name Sophie Scholl. Doch genau wie sie haben sich etliche andere Frauen ebenfalls der NS-Diktatur in den Weg gestellt und ihr Leben riskiert. All diesen tapferen und mutigen Frauen ist die Ausstellung „Nichts war vergeblich“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 -1945 e.V. gewidmet, die vom 24.1. – 29.4. 2018 in der Gedenkstätte zu sehen ist. Doch es gibt und gab zu allen Zeiten und in allen Regionen der Welt Beispiele, die vom unbeirrbaren Mut von Frauen zeugen. Die Ausstellung soll Ausgangspunkt sein, sich genau mit diesen Frauen auseinanderzusetzen und damit jeder einzelnen von ihnen ein eigenes kleines Denkmal zu setzen.

Wer kann teilnehmen?

Bewertet werden die Arbeiten in  2 Altersgruppen:
1) Jugendliche bis 18 Jahre
2) Erwachsene ab 18 Jahre

Was kann eingereicht werden?

Wissenschaftliche Arbeiten, literarische Texte, künstlerische Arbeiten (Bilder, Skulpturen, Collagen…), mediale Arbeiten (Filme, Hörspiele…) und alles was Ihnen/Euch zum Thema „Starke Frauen – damals und heute“ einfällt. Pro Teilnehmerin und Teilnehmer können max. 2 Beiträge eingereicht werden.

Was kann ich gewinnen?

Pro Altersgruppe gibt es einen 1., zwei 2. und drei 3. Preise (Sachpreise zwischen 50 und 200 €)

Wie werden die Beiträge bewertet und präsentiert?

Eine Fachjury bewertet die Beiträge und entscheidet über die Preise. Präsentiert werden die Arbeiten im Rahmen der Finissage zur Ausstellung am Sonntag, 29.4.2018, 15 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen.

Einsendeschluss 6. April 2018

Wo kann ich meine Arbeit hinschicken/abgeben?

NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/
Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38
67574 Osthofen
Tel. 06243 91080
info@ns-dokuzentrum-rlp.de
http://www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de

Außer dem Wettbewerbsbeitrag brauchen wir noch folgende Angaben:

Zum Beitrag:
Titel, Entstehungsort und -datum, kurze Beschreibung

Zur Teilnehmerin/zum Teilnehmer:
Name und Anschrift, E-Mail, Geburtstatum

Gewalt können Sie sich abschminken

Aktion auf dem Alzeyer Rossmarkt am 23. August 2017 von 10 – 14 Uhr

„Der Runde Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ im Landkreis Alzey-Worms hat seine diesjährige Innenstadtaktion unter das Motto „Gewalt können Sie sich abschminken“ gestellt. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Ernst Walter Görisch präsentieren sich am 23. August 2017 von 10.00 bis 14.00 Uhr ca. 15 Beratungsstellen und Organisationen,  die mit Opfern häuslicher Gewalt zu tun haben und sensibilisieren erneut für das Thema und seine Auswirkungen. Vor allem aber werden die Hilfeangebote im Landkreis vorgestellt und niederschwellig bekannt gemacht. „Indem Öffentlichkeit hergestellt wird, werden die Hürden abgebaut und dadurch der Zugang zu Beratungsstellen erleichtert. Zudem soll durch den Aktionstag das Bewusstsein vertieft werden, dass häusliche Gewalt ein Straftatbestand ist und dass das Thema alle angeht!“, betont Landrat Görisch.

Der Runde Tisch setzt damit ein deutliches Zeichen, dass Gewalt in engen sozialen Beziehungen keine Privatsache ist und der Landkreis über ein gut aufgestelltes und vernetztes Hilfsangebot verfügt.

Hierzu sind Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Organisationen vor Ort, wie der Polizei, der Interventionsstelle, dem Frauenzentrum, dem Frauenhaus, dem Kinderschutznetzwerk, dem Weißen Ring, der Rheinhessenfachklinik,  der Täterhilfeeinrichtung, dem Jugend- und Gesundheitsamt und der Gleichstellungsstelle. Sie stellen sich vor, informieren  und zeigen, dass Hilfe und Unterstützung in erreichbarer Nähe existiert.

Mit Bodenzeitungen wird sozusagen im Vorbeigehen informiert und passend zum Motto werden 1000 von der Alzeyer Brunnen-Apotheke gespendete Abschminktücher – versehen mit dem passenden Aufkleber – verteilt.

Darüber hinaus ist auf  einem Roll up die Botschaft in 16 Sprachen zu lesen, dass „Gewalt in der Familie verboten ist“.