Wettbewerb „STARKE FRAUEN“ der Gedenkstätte KZ Osthofen

Im Rahmen der Ausstellung „NICHTS WAR VERGEBLICH“ – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Für Jugendliche und Erwachsene – 24. Januar bis 6. April 2018

Zum Stichwort „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ fällt häufig der Name Sophie Scholl. Doch genau wie sie haben sich etliche andere Frauen ebenfalls der NS-Diktatur in den Weg gestellt und ihr Leben riskiert. All diesen tapferen und mutigen Frauen ist die Ausstellung „Nichts war vergeblich“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 -1945 e.V. gewidmet, die vom 24.1. – 29.4. 2018 in der Gedenkstätte zu sehen ist. Doch es gibt und gab zu allen Zeiten und in allen Regionen der Welt Beispiele, die vom unbeirrbaren Mut von Frauen zeugen. Die Ausstellung soll Ausgangspunkt sein, sich genau mit diesen Frauen auseinanderzusetzen und damit jeder einzelnen von ihnen ein eigenes kleines Denkmal zu setzen.

Wer kann teilnehmen?

Bewertet werden die Arbeiten in  2 Altersgruppen:
1) Jugendliche bis 18 Jahre
2) Erwachsene ab 18 Jahre

Was kann eingereicht werden?

Wissenschaftliche Arbeiten, literarische Texte, künstlerische Arbeiten (Bilder, Skulpturen, Collagen…), mediale Arbeiten (Filme, Hörspiele…) und alles was Ihnen/Euch zum Thema „Starke Frauen – damals und heute“ einfällt. Pro Teilnehmerin und Teilnehmer können max. 2 Beiträge eingereicht werden.

Was kann ich gewinnen?

Pro Altersgruppe gibt es einen 1., zwei 2. und drei 3. Preise (Sachpreise zwischen 50 und 200 €)

Wie werden die Beiträge bewertet und präsentiert?

Eine Fachjury bewertet die Beiträge und entscheidet über die Preise. Präsentiert werden die Arbeiten im Rahmen der Finissage zur Ausstellung am Sonntag, 29.4.2018, 15 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen.

Einsendeschluss 6. April 2018

Wo kann ich meine Arbeit hinschicken/abgeben?

NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/
Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38
67574 Osthofen
Tel. 06243 91080
info@ns-dokuzentrum-rlp.de
http://www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de

Außer dem Wettbewerbsbeitrag brauchen wir noch folgende Angaben:

Zum Beitrag:
Titel, Entstehungsort und -datum, kurze Beschreibung

Zur Teilnehmerin/zum Teilnehmer:
Name und Anschrift, E-Mail, Geburtstatum

Frauenbilder im Wandel der Zeit

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18.00 Uhr
in der KZ- Gedenkstätte Osthofen:

Ein Bilder-Spaziergang durch die (Frauen) Geschichte der letzten 100 Jahre… mit Katharina Nuß, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises ALzey-Worms

Es werden verschiedene Etappen des vergangenen Jahrhunderts beleuchtet und die Lebensbedingungen von  Frauen in Familie, Beruf und Gesellschaft betrachtet, mit besonderem Augenmerk auf die Zeit des Nationalsozialismus. Die Errungenschaften der Frauenbewegung, die das Fundament unserer heutigen Lebenssituation sind, werden verdeutlicht am Wandel der „drei K` s – von Kinder- Küche- Kirche zu Karriere- Kohle- Kraftakt- Kreativität…“

Frauen im Widerstand

Nichts war vergeblich

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Vom 24. Januar bis 29. April 2018 zeigen der Förderverein Projekt Osthofen e.V., die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und das Frauenbüro/die Gleichstellungsstelle des Landkreises Alzey-Worms die vom Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V. erarbeitete Ausstellung „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in der Gedenkstätte KZ Osthofen.
Die Ausstellung würdigt und thematisiert den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. Die Biographien zeigen wie Frauen auf vielfältige Weise dem NS-Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, boten Verfolgten Unterschlupf, missachteten die „NS-Rassegesetze“ oder klärten im Exil über das Unrecht in Deutschland auf.
Sie folgten dabei ihrem Gewissen – und setzten vielfach ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt, die Ausstellung soll dazu beitragen das Bewusstsein hierfür zu ändern.
Für die Präsentation hat die Gedenkstätte die Ausstellung mit regionalen Beispielen „widerständiger“ Frauen ergänzt. So wie dem von Pauline Schöfer aus Osthofen. Die Sozialdemokratin, Gewerkschafterin und Gründerin der ortsansässigen Arbeiterwohlfahrt wurde wegen ihrer politischen Arbeit im März 1933 unter Beifall von „Nazifrauen“ ins KZ Osthofen eingeliefert. Auch nach ihrer Haftentlassung stand sie in engen Kontakt sowie Austausch mit Genossen und hörte verbotenerweise „Feindsender“, immer im Bewusstsein erneut inhaftiert zu werden.

VERANSTALTUNGEN:

Mittwoch, 24. Januar 2018, 18:00
ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Einführungsvortrag von Thomas Altmeyer (Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.)

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter info@ns-dokuzentrum-rlp.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:00
FRAUENBILDER IM WANDEL DER ZEIT
Vortrag von Katharina Nuß (Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Alzey-Worms)

Sonntag, 8. April 2018, 11:00
„DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN“
ein Film von Claus Räfle (D 2017), Filmvorführung im Bali Kino in Alzey

Freitag, 13. April 2018, 15:00
„WIDERSTÄNDIGE FRAUEN IN WORMS“
Stadtführung mit Maria Storf-Felden (Gästeführerin) in Worms

Sonntag, 29. April 2018, 15:00
FINISSAGE
Präsentation der Ergebnisse des Wettbewerbs „Starke Frauen“

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Sonntag 28. Januar 2018 14:00
Mittwoch 28. Februar 2018 17:00
Sonntag 18. März 2018 14:00
Donnerstag 12. April 2018 17:30
Sonntag 29. April 2018 14:00

WEITERE ANGEBOTE

Pädagogische Angebote für Jugendgruppen und Schulklassen im gesamten Zeitraum, auch in Kombination mit einer Führung zur Geschichte des KZ Osthofen möglich.

Begleitend zur Ausstellung ist ein Wettbewerb zum Thema „Starke Frauen“ ausgeschrieben. Jugendliche und Erwachsene können dazu literarische, wissenschaftliche und gestalterische Beiträge über starke Frauenpersönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart einreichen.

Flyer mit Begleitprogramm zum download

Finanzielle Hilfen für Frauen in schwierigen Lebenslagen

Orientierungshilfe in schwierigen Lebenslagen und finanziellen Engpässen bietet die Internet-Datenbank „Finanzielle Hilfen für Frauen“ des Frauenministeriums. Hier finden sich zahlreiche Förderprogramme für Frauen, die in einer speziellen Lebenssituation Unterstützung brauchen, wie etwa bei Arbeitslosigkeit. Außerdem werden beispielsweise Förderangebote für Alleinerziehende, Migrantinnen und Frauen mit Behinderungen dargestellt. „Wir wollen mit unserem Angebot Frauen in Notsituationen unterstützen, indem wir ihnen online leicht zugängliche, umfassende Informationen zu den einzelnen Fördermöglichkeiten bieten. Denn manchmal ist das Problem nicht der Mangel an Unterstützungsangeboten, sondern das fehlende Wissen um diese Hilfen“ erklärt Frauenministerin Anne Spiegel. „Mir ist es ein großes Anliegen, Frauen in Not zur Seite zu stehen, damit sie wieder Perspektiven für ein finanziell unabhängiges Leben entwickeln können.“

Mit wenigen Klicks können sich Interessierte über rund 250 Förderprogramme der Europäischen Union (EU), des Bundes, des Landes Rheinland-Pfalz sowie von Banken und Stiftungen informieren. Auch Frauenorganisationen, Unternehmen, Vereine und Träger erfahren, wie und wo sie Projektfördermittel beantragen und Beratung finden können. Aktuell konnten zwanzig neue Förderprogramme in die Datenbank aufgenommen werden.

„Ein Blick in unsere aktualisierte Datenbank mit ihren neuen Förderprogrammen lohnt sich und kann das Leben vor allem von Frauen verbessern“, so Ministerin Spiegel.
Die Datenbank ist zu finden unter www.finanzielle-hilfen-fuer-frauen.rlp.de

MINISTERIUM FÜR FAMILIE, FRAUEN, JUGEND, INTEGRATION UND VERBRAUCHERSCHUTZ